|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
Bei der Bucht Almyra sieht man den Gipfel eines kleinen Hügels, der die Akropolis des antiken Methanas beherbergt. Um diesen Hügel herum lag die antike Stadt, die schon der antike Schriftsteller Pausanias beschrieb. Noch heute kann man beeindruckende Mauerreste und sogar den Toreingang auf der Ostseite der Burg bewundern. Der Hügel und die Umgebung der Akropolis sind vulkanischen Ursprungs. Das Fischerdorf Vathy ist mit seinem kleinen, kreisrunden Fischerhafen für seine frisch zubereiteten Fischgerichte bekannt. Oberhalb des Fischerhafens thront die Kapelle Agios Spyridon, wahrscheinlich an der Stelle eines antiken Tempels der die Hafeneinfahrt bewachte. Im Fischerhafen und am langgezogenen Kiesstrand gibt es zahlreiche Fischtavernen und Pensionen. Am südlichen Teil des Strands ragt der kleine Vulkandom auf, der die Reste der antiken Akropolis beherbergt. Auf ihm sind gut erhaltene Mauern und ein halb verschüttetes Eingangstor einer klassizistischen Festung zu entdecken. Bei dieser Akropolis, die auch Paläokastro genannt wird, befindet sich am Südhang die byzantinische Kapelle Agios Nikolaos, vor deren Eingang (römische?) Marmorsäulen liegen. Im Gebiet des Ostfußes der Akropolis lag vermutlich der antike Marktplatz, der sogar von Pausanias beschrieben wurde. Im Südwesten erstreckt sich der schöne Strand Almyra. Über ihn wacht die Kapelle des Propheten Elias, bei der der Weg zur Landenge Steno und zur Taubenhöhle verläuft. Vor dem Zweiten Weltkrieg gab es auf Methana keine Landverbindungen. Die Bauern der Umgebung waren dazu gezwungen, alle ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse mit dem Esel oder dem Maultier in den Hafen zu bringen. Während der Erntezeit im August und September glich der Strand und der Hafen von Vathy einem Volksfest. Jede Menge Menschen jeden Alters strömten zu den Kaikis um auf ihnen ihre Feigen, Mandeln oder Weintrauben und Pinienharz (Retsini) zu verstauen. Mit den Kaikis fuhr man dann nach Piräus, auf die ägäischen Inseln und sogar bis ins ferne Saloniki. Damals war z.B. der Origano noch nicht als Handelsobjekt mißbraucht, sondern wurde zu einem Blumenstrauß gebunden und an die Verwandten und Freunde verschenkt (Peskesi). |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||
Copyrights: Tobias Schorr |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||