Die Natur Methanas - ein kleines Paradies!

Eine Halbinsel benötigt Schutz

Das Bergland von Methana mit seinen Kiefernwäldern benötigt einen strengen Schutz
Das Bergland von Methana mit seinen Kiefernwäldern benötigt einen strengen Schutz
Im Vulkangebirge Methanas
Im Vulkangebirge Methanas

Die Halbinsel Methana ist trotz ihres vulkanischen Ursprungs eine recht grüne und besonders durch ihre Natur attraktive Destination für den nachhaltigen Tourismus. Die grünen Wälder, der vulkanische Boden und das ideale Klima bieten zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten Heimat. Die Landschaften der Halbinsel gehören zu den schönsten der Peloponnes und des Saronischen Golfs. In dieser Landschaft zu wandern, zählt zu den größten Freuden für den Naturfreund.

Der Natur-Tourismus wäre DIE Chance für Methana, um aus der langjähigen Krise zu kommen, denn gerade in Mitteleuropa ist die Natur und das Erleben in ihr DAS Thema für den Urlaub. Griechenland hat ein Potential, das kaum zu beschreiben ist. Aber dazu gehört intensiver, strenger Schutz der natürlichen Resourcen MIT der lokalen Bevölkerung!

Leider hat es da in den letzten zwei Jahrzehnten schwere Fehler (nicht nur) auf Methana gegeben. Die verlockenden EU-Mittel für diverse Bauprojekte haben auch die Natur und die Landschaft Methanas negativ belastet und der Entwicklung eines nachhaltigen und erfolgreichen Fremdenverkehrs negativ beeinflusst. Strassen wurden fast überall hin mit Beton- und Asphalt gebaut, damit jeder Bauer schnell und einfach zu seinem Olivenfeld kommen konnte. Die Zerstörung der Landschaft kann man deutlich sehen. Beton war die Droge der Bürgermeister & Bauingenieure. Viele Millionen Euros wurden in Projekte gesteckt, die letzendlich der Region keinerlei Aufschwung gebracht haben, sondern deren Entwicklung erschwert haben.

Bis ins Jahr 2000 war alles sehr ursprünglich auf Methana und man hätte mit wenig Geld und etwas Engagement & Ideen einen touristischen Aufschwung ermöglichen können. Ohne, dass die Natur Methanas negativ beeinflußt worden wäre.

Methana ist weiterhin ein attraktives Ziel für den Naturtourismus, auch, wenn die Stadt Methana weiterhin nicht gerade besonders attraktiv oder gar schön ist. Die Stärke Methanas liegt in ihrer Natur, dem Klima und der idealen Lage.

Wer sich etwas Mühe gibt und Zeit mitbringt, wird auf der Halbinsel seltene Orchideen, Reptilien und wunderschöne Landschaften entdecken. Und, wer aktiv mithelfen will, die Natur und Landschaft der Halbinsel zu schützen, ist eingeladen, bei Projekten zu helfen, die z.B. die Wanderwege pflegen, Strände zu reinigen oder Waldpflege zu betreiben. In den Sommermonaten wären auch Freiwillige nötig, die sich um den Schutz der Wälder kümmern und vor Bränden warnen.

Zwei Gefahren sind für die Natur akut. Zum einen die immer akute Waldbrandgefahr, die mit einem Mal alle Zukunft der Halbinsel für Jahrzehnte zerstören könnte und die Bauern, die überall ihre Felder einzäunen, Wald roden und verbotene Pflanzenschutzmittel und Insektizide anwenden. Leider wird es Zeit brauchen, bis die Generation der 60jährigen auch in Griechenland versteht, dass die Natur das wertvollste Gut ist, ohne die kein erfolgreicher Tourismus möglich ist!